• Karin Zeger

Gewerbepark aktuell | Peter Renz veröffentlicht seine Biografie


Peter Renz ist weit mehr als Teppich-Experte.

Auch das renommierte OrientteppichFachgeschäft von Peter Renz findet sich im Gewerbepark Majolika. Das Leben von Peter Renz, Jahrgang 1941, hat so manche Kehre genommen. Gemeinsam mit dem Autor Daniel Bachmann blickt er nun mit seinem Buch »Der Händler – Knotenpunkte meines Lebens« (260 Seiten, Gmeiner Verlag) auf fast acht Jahrzehnte zurück. Die öffentliche Buchvorstellung findet am kommenden Donnerstag, 28. November,19 Uhr, im Bärensaal statt. Klar, geht es in seiner Biografie auch um Teppiche, aber nur ein bisschen. Menschen, Weggefährten, Freunde, Beziehungen, in Schramberg, in Europa und im Orient – darauf hat Peter Renz sein Augenmerk gerichtet.

  • Karin Zeger

Persönliches | Lore Brantner und Christian Weisser im »Hirsch«


Sehr persönliche Erinnerungen an die Majolika – oder besser an den damaligen Firmenchef – haben auch

Lore Brantner und Christian Weisser.


Lore Brantner als Auszubildende mit 15 Jahren. Unser Foto zeigt sie beim Catering im Privathaus von Peter Meyer

Den Schrambergern ist diese Begebenheit im Gedächtnis geblieben:

»Mitte der 1960er-Jahre waren wir Lehrlinge im Gasthof Hirsch in Schramberg. In dieser Zeit kam Herr Peter Meyer öfters mit Geschäftsbesuch in den ›Hirsch‹ zum Essen. Bevor er das Restaurant betrat, kam er in die Küche, begrüßte den Chef und auch uns Lehrlinge per Handschlag, was uns sehr stolz machte. Er fragte nach dem Personalessen, das wollte er dann auch.
Nach dem Essen kam Herr Meyer wieder in die Küche. Er verabschiedete sich wieder per Handschlag und drückte uns Lehrlingen öfters fünf Mark in die Hand. Das war für uns immer was ganz Besonderes, da unser Monatslohn 20 Mark betrug. Auch nach mehr als 50 Jahren, denken wir oft zurück, was Herr Meyer für ein bescheidener, großzügiger und feiner Mensch war, wenn von der Majolika gesprochen wird.«
  • Karin Zeger

Porträt | Kerammalerin Brigitte Gruber drückt ihre Emotionen in Bildern aus / Talent in der Majolika entdeckt


Im Kreise von Kolleginnen, umringt von Neugierigen in großen Kaufhäusern oder konzentriert im eigenen Atelier in rund 900 Metern Höhe auf dem Fohrenbühl: Die Kreativität von Brigitte Gruber kennt keine räumlichen Grenzen. Und erst recht keine visuellen.

Brigitte Gruber vor einem ihrer Portäts aus Kohle. Fotos: Zeger

Emotionen in Bildern ausdrückender Spaß am Gestalten die Freude an Farben und Formen dies gehört zum Leben von Brigitte Gruber. Und das nicht nur während ihrer Zeit als Kerammalerin in der Majolika. »Eigentlich schon immer« sagt die Künstlerin. Nach der Mittleren Reife begann sie 1981 eine Ausbildung zur Kerammalerin. Bis zur Schließung der Schramberger Majolikafabrik (SMF) Ende der 1980er Jahre arbeitete sie dort wirklich sehr gerne. Schließlich konnte sie so ihre Passion zum Beruf machen - malen, malen und nochmals malen.

»Neue Impulse für die Hauptstraße« titelte am 6. August 1987 die Lokalpresse zu diesem Foto, als der Verkaufsladen eröffnete - Brigitte Gruber zeigt vor Ort wie in der Majolika gearbeitet wird.

Ihr Talent und ihr Engagement wurden von der Geschäftsführung schnell erkannt und so fragte man sie ob sie als Mustermalerin die großen Kaufhäuser, in denen Majolika-Geschirr verkauft wurde, besuchen möchte.

Das war ein echtes Abenteuer erinnert sich Brigitte Gruber. Mit einem voll beladenen VW-Bus ging die junge

Frau, die aus Waldmössingen stammt, auf Tour durch die ganze Republik – nach Hildesheim, München oder Ulm.

»Meist war ich eine ganze Woche am Stück unterwegs«.

Vor Ort baute sie ihren Malstand auf und demonstrierte dann den Kunden, wie in Schramberg die Majolika-Dekore entstehen. Auch bei der Eröffnung des Majolika-Ladengeschäfts in der Hauptstraße im Jahr 1987 zeigte Brigitte Gruber ihr Können. Im Fotoalbum hat sie Aufnahmen und Zeitungsausschnitte von damals gesammelt. Außerdem hat sie zahlreiche Fotos von ihren Kollegen gesammelt, die im Siebdruck, in der Formgebung, in der Werkstatt, im Labor oder der Malerei gearbeitet haben.

»Es war eine tolle Truppe«,

erinnert sie sich an ihre Zeit in der Majolika und blättert durch das dicke Buch.

Neue Seiten hat Brigitte Gruber nach der Schließung der Firma aufgeschlagen. Sie entschied sich für eine

Arbeitsstelle in der Industrie und lebt fortan ihre kreative Ader in der Freizeit aus. Brigitte Gruber probierte neue

Techniken aus, belegte Kurse bei Profis, richtete sich ein eigenes Atelier ein und über nimmt heute auch Auftragsarbeiten. Derzeit beschäftigt sich die Künstlerin mit fotoalistischem Porträtzeichnen. Gemeinsam mit der Künstlerin Biggi Herzog stellt sie Handwerkskunst her und nimmt an Märkten teil.

Die Beiden kennen sich seit nunmehr drei Jahren und haben festgestellt, dass sie die Leidenschaft, das Malen mit Acryl, verbindet.

In ihrem ersten gemeinsamen Projekt entstanden wunderschöne Kreationen aus Beton und traumhafte Bilder, die

sie mit viel Liebe und Leidenschaft zum Detail kreieren. Ihre Blattwerke entstehen durch das Vorbild der Natur

wie zum Beispiel Kiwi, Herzblattlilien sowie Bergenien - und die zauberhaften Farbspiele geben ihnen den letzten Schliff.

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